Ein Sommer mit Folgen

 ZeltplatzUngewöhnlich war sie – die zweite Woche im SALMING Sommercamp. Mit 57 Personen bestehend aus Teamern und Teilnehmern gestartet, beendeten nur noch 48 Personen das Sommercamp in Blossin. Die Hitzewelle der ersten Woche und der Wetterumschwung in der zweiten sorgten dabei für den einen oder anderen Ausfall der floorballverrückten Gemeinde.


Der zweite Durchgang startete wie im Bilderbuch. Das Helferteam war eingeschworen und jeder kannte seinen Aufgabenbereich. Viele Dinge lösten sich fast von allein und alle Teilnehmer erhielten das aufregendste Camp aller Zeiten. Gegen Mitte der zweiten Woche verzeichnete man bereits 5 Ausfälle bedingt durch disziplinarische Maßnahmen, Krankheit und Heimweh. Doch sollte der Höhepunkt das Camp am Freitagabend aufsuchen. Ein Magen-Darm Infekt sorgte binnen kürzester Zeit für den Ausfall von fast 50% der Belegschaft.

Das diesjährige Sommercamp ist damit für den zweiten Durchgang nicht ganz so erfreulich als wie geplant, beendet worden. Dafür möchten wir uns hiermit entschuldigen und alle Teilnehmer sowie Eltern ausreichend aufklären.

Nach aktuellen Auswertungen der Befunde aus Krankenhaus sowie den Ereignissen vor Ort wurde bekannt gegeben, dass es sich bei der Erkrankung von mehr als 20 Teilnehmern und Betreuern, um einen Magen-Darm Infekt in Form eines Virus handelte. Dieser wurde vermutlich durch ein fremdes Kind aus einer anderen Gruppe in das Jugendbildungszentrum eingeführt und über den zentralen Platz (der Mensa) verteilt.

Da die Teilnehmer des SALMING Sommercamps kerngesund anreisten, mehre Tage erfolgreich das umfangreiche Programm absolvierten und dabei kontinuierlich das Ritual „Händewaschen“ vor jeder Mahlzeit aufgrund der hohen sportlichen Belastung einhielten, wurde vermutlich am Freitag gegen Mittag der Virus in unser Camp übertragen und breitete sich über die Sporthalle auf viele Teilnehmer fast unüberschaubar aus. Durch den einberufenen Notarzt und der raschen ärztlichen Behandlung gelang es dem Sommercampteam schnell die weitere Ausbreitung zu stoppen und vorsorglich einige Teilnehmer ärztlich beobachten zu lassen. Es handelte sich damit nicht um eine ursprünglich vermutete Lebensmittelvergiftung durch die Kantine sondern vielmehr um einen leicht übertragbaren Virus der binnen weniger Stunden einen Großteil der Teilnehmer infizierte.

Am gestrigen Vormittag wurde der letzte der vier vorsorglich eingelieferten Teilnehmer aus dem Krankenhaus entlassen und hat sich von den Strapazen schlussendlich erholt. Wir wünschen allen Gästen, Freunden und Eltern erholsame Ferien sowie die Kraft die Ereignisse im Sommercamp 2010 schnell zu verarbeiten. Als Erinnerung an die schöne Zeit wurde jedem Teilnehmer eine CD mit 1700 Bildern und dem bekannten Campsong mitgegeben, um sich jederzeit an die zweite Campwoche erinnern zu können.

 
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